Lebenslauf
Curriculum “vinae”

Der Wein-Lebenslauf von Rüdiger Meyer
seit 2003 selbstständiger Sommelier
Berater für Gastronomie und Wein
Regionalsprecher der Sommelier-Union Süddeutschland, Beirat
Dozent der Deutschen Wein- und Sommelierschule
Dozent beim UIW München
Käsefachmann – Fromelier der Acadèmie du Fromage
Gastdozent an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften – FH München
2000 – 2003 Restaurant Silberner Floh, Pähl
Große europäische Weinkarte 200 Positionen
1995 -2000 Restaurant Forsthaus Ilkahöhe, Tutzing
Große europäische Weinkarte 120 Positionen
1992 – 1995 Relais & Château Landhaus Ammann, Hannover *
Weinkarte mit 1200 Positionen
1991 -1992 Hotel Schweizer Hof – Schu’s Restaurant, Hannover *
Weinkarte mit 700 Positionen
1989 – 1991 Aubergine, München ***
Eckart Witzigmann und Gesumino Pireddu, unvergleichlich
1989 Mayfair Hotel – Restaurant Le Chateau, London
internationale Weinkarte 200 Positionen
1988 – 1989 Inter-Continental Hotel – Restaurant Les Continents, Stuttgart
Zusammenarbeit mit Hubert Notais 1. Master-Sommelier in Deutschland
1987 – 1988 Hotel Schweizer Hof – Schu’s Restaurant, Hannover *
Weinkarte mit 700 Positionen
1986 – 1987 Inter-Continental Hotel – Restaurant Les Continents, Luxemburg **
französische und luxemburgische Weine
1985 – 1986 Inter-Continental Hotel Britannia – Restaurant The Best of Both Worlds, London
Amerikanische und europäische Weine
1984 – 1985 Inter-Continental Hotel – Restaurant Carlton, London
Ausschließlich europäische Weine 150 Positionen
1979 – 1984 Ausbildung im Restaurant Prinz Taverne, Hannover
Mit Helmut Rausch einem der ersten Sommeliers in Deutschland
Der Fragebogen von Marcel Proust
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Was denken und fühlen bekannte Zeitgenossen? Welche Vorlieben haben sie? Diese Fragen faszinierten die Menschen schon immer. Vorbild für diese Fragen ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn aber nicht entworfen, sondern nur ausgefüllt, das heißt, genau genommen sogar zwei: Um die Jahrhundertwende war es ein beliebtes Gesellschaftsspiel, Gäste an einer gehobenen Party einen persönlichen «Questionnaire» ausfüllen zu lassen. So auch den 13-jährigen Proust an einer Geburtstagsparty von Antoinette Faure, Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure. Einer ihrer Söhne veröffentlichte die Antworten 1924 zum ersten Mal. Im Alter von etwa 20 hatte Proust einen ähnlichen Fragebogen ausgefüllt, dem er selber den Titel «Marcel Proust par lui-même» («Marcel Proust über sich selbst») gab. Berühmt gemacht wurden die Fragen durch bekannte Publikationen. Ebenso wie die renommierte FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) legt das amerikanische Gesellschafts-Magazin «Vanity Fair» Prominenten die Fragen von damals vor. Wir haben den Fragebogen “Vinophil” gemacht und einem Sommelier vorgelegt.
“Fragebogen nach Marcel Proust”
Wo möchten Sie leben?
im Augenblick und dort wo Menschen leben, die genießen können.
Wie sind Sie zum Wein gekommen ?
Mein großes Glück war es hervorragende Ausbilder zu haben, die mich
sehr schnell für das Thema begeistern konnten.
Der beste Wein den Sie je getrunken haben ?
1957 Tokajer Essenzia, 1959 Latour und 1966 Batard Montrachet,
Der schlechteste Wein den Sie je getrunken haben ?
Ich möchte mich nicht erinnern..
Welchen Weinfehler entschuldigen Sie am ehesten?
Keine Weinfehler, sondern ein Fehler der Gesellschaft – Mainstream bzw. kommerzielle Weine -
Coca Cola Weine
Welchen Weinstil schätzen Sie am meisten ?
Authentisch, klar und elegant
Was verabscheuen Sie bei der Weinherstellung am meisten?
Mangelnde Sauberkeit, Pfusch und Industrialisierung
Welche technische Leistungen bei der Weinherstellung bewundern Sie am meisten?
Der Einsatz von Chromagan und dadurch verbesserte Hygiene.
Welche Weinbauregion ist am innovativsten ?
Franken, Südfrankreich, Spanien, Rheinhessen,
Welches ist das beste Buch über Wein ?
Schöne neue Weinwelt von Stuart Pigott
Welches ist das beste Buch über Essen ?
Kochkunstführer von A. Escoffier
Wer war oder ist der wichtigste Mensch in der Weinwelt ?
Die Benediktiner Mönche im Mittelalter
Welches ist Ihre Lieblingsrebsorte ?
Pinot Noir und Riesling
Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant in Oberbayern ?
Restaurant Fingerprint in Herrsching
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, was ist es bei Ihnen?
Essen & Trinken sind die drei schönsten Dinge im Leben
Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
eine Machete, ein Schleifstein und ein Brennglas
Ihr Motto?
Carpe diem
Aktualisiert am 29. Juli 2010